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H-II-Gebiet ArtikelBuch-Tipp: Bio-Wasserstoff Weit mehr als ein Buch über die Zukunft der Energiewirtschaft Der Autor wagt sich als Verfahrensingenieur auf das spiegelglatte Parkett der Gesellschaftspolitik und Gesellschaftskritik. Was veranlasst ihn dazu? Die berechtigte Sorge um unsere Zukunft, wenn wir energetisch so weiter machen wie bisher. Das ist nichts Neues!
Allerdings seine Antwort... H-II-Gebiete sind Gebiete interstellaren Gases, bestehend aus ionisiertem Wasserstoff. Der neutrale atomare Wasserstoff wird durch die intensive ultraviolette Strahlung naher heißer (mindestens circa 10.000K) Sterne ionisiert. Bei der ständig erfolgenden Rekombination zu neutralem Wasserstoff (und erneuten Ionisation) wird charakteristische Linienemission erzeugt. Solche Gebiete zählen daher zu den Emissionsnebeln.
Wasserstoff besitzt eine relativ niedrigen Ionisationsenergie. Darum und weil die [[interstellare Materia zu 80 Prozent aus Wasserstoff besteht, leuchten viele Nebel am hellsten mit dem für Wasserstoff charakteristischen Rot bei einer Wellenlänge von 656,2 nm, die so genannte Hα-Linie der Balmerserie. Weitere Linien in dem sichtbaren Bereich sind Hβ bei 486 nm, Hγ bei 434 nm und Hδ bei 410 nm. Abhängig von Druck und Temperatur in dem Nebel variieren die Anteile dieser normalerweise schwächeren Linien. Die Farbe des Gesamtlichtes eines Emissionsnebels kann sich dadurch in das Rosa verschieben, wie zu dem Beispiel bei den vergleichsweise sehr dichten Protuberanzen der Sonne. Umgekehrt kann man aus diesem so genannten Balmerdekrement Druck und Temperatur bestimmen.
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